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Am 20. Mai 2015 hat das Europäische Parlament die Neufassung der EuInsVO beschlossen, welche am 25. Juni 2017 in Kraft tritt. Gegenstand der EuInsVO bleibt die Harmonisierung europäischer grenzüberschreitender Insolvenzvorgänge und die Garantie einer einheitlichen Abwicklung insolvenzrechtlicher Fragestellungen. Gegenüber außereuropäischen Drittstaaten kommen weiterhin die nationalen Vorschriften der Insolvenzordnung zur Anwendung. Auf nationaler Ebene werden die Diskussionen um die Reform des Insolvenzanfechtungsrechtes weiter geführt, ohne sich allerdings auf einen Konsens zuzubewegen. Über die Reform des Konzerninsolvenzrechts wird derzeit im Rechts- und Verbraucherausschuss des Bundestages beraten.